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Wappen von Székelykeresztúr

Wappen von Hannover

Im Rahmen des Förderwettbewerbs „Junge Wege in Europa – Gemeinsame Projekte von Schüler- und Jugendgruppen aus Deutschland und Mittel- und Osteuropa”  wurde unser Projekt  Unsere (Um)Welt- Einblicke in die Welt des Anderen ausgewählt und wird dankenswerter Weise von der Robert Bosch-Stiftung gefördert.

  

Die Projektpartner

   

1. Liceul Teologic Unitarian “Berdé Mózes“, Székelykeresztúr (Cristuru Secuiesc) 

2. BBS 14 der Region Hannover  

Beim Liceul Teologic Unitarian “Berdé Mózes” handelt es sich um ein kirchliches Gymnasium mit naturwissenschaftlichem Zweig (Biologie/Chemie). 

Die BBS 14 ist die Berufsbildende Schule für Büro- und Freizeitberufe der Region Hannover. In der Berufsschule werden die Sparten Bürokaufmann/-frau, Kaufmann/-frau für Bürokommunikation, Bürokräfte, Reiseverkehrskaufmann/-frau, Touristikkaufmann/-frau, Sport- und Fitnesskaufmann/-frau und Veranstaltungskaufmann/-frau unterrichtet. 

In Kooperation mit dem Bildungswerk des Annastifts e. V. bildet die BBs 14 körperlich behinderte junge Menschen zu Bürokaufleuten und Bürokräften aus. 

Beide Schulen werden sich  mit jeweils 12 Schülern und zwei bis drei betreuenden Lehrern bzw. Lehrerinnen besuchen, wobei 6 Schüler bzw. Schülerinnen  aus dem Annastift Hannover sein werden. 

Der Besuch der rumänischen Delgation wird im Mai stattfinden und die Hannoveraner werden im Oktober ihren Gegenbesuch abstatten.

 

Die Projektidee 

 

Die Idee ‘Unsere (Um-)Welt – Einblicke in die Welt des Anderen’ will Fremdes und Gemeinsames herausarbeiten: Schülerinnen und Schüler identifizieren und erfahren auf unterschiedlichen Ebenen das Fremde aber auch ihre Gemeinsamkeiten, letztlich ihre jeweiligen Stärken auf individueller wie auch gesellschaftlicher Ebene. 

 Jugendliche aus Deutschland treffen auf Jugendliche aus Rumänien und erfahren die jeweiligen Lebensumstände des Anderen: 

  • Schule (Schulkultur i.w.S., Berufsperspektiven)
  • Arbeit/Wirtschaft (Situation der Arbeitnehmer in Groß- und Kleinbetrieben).
  • Freizeit (Sport, Musik …)
  • Gesellschaftliches Leben

 Dabei will der Schwerpunkt ‘unsere (Um-)Welt’ den Gedanken, dass wir alle in einer Umwelt leben, die schützenswert ist, regional beleuchten und vertiefen: 

  • Wie wird dieser Gedanke in den Feldern Schule und Wirtschaft umgesetzt?
  • Welche Berufsperspektiven bietet das Thema ‘Umwelt’ in beiden Ländern?
  • Spielt (Um-)Welt in der Freizeit eine Rolle?
  • Wie ist das gesellschaftliche Leben mit dem (Um-)Weltgedanken verknüpft?

 Das Projektziel

Die Beteiligten sollen im Besonderen:

  1. Die schulische Umsetzung des Umweltgedankens beleuchten  (Ermittlung und Darstellung der Bezüge in ihren jeweiligen Lerninhalten; Umsetzung des Gedankens an ihrem Lernort Schule (z. B. Mülltrennung, Energiesparen etc.) und darstellen
  2. Die Umsetzung des Umweltgedankens im Bereich Wirtschaft in Groß- Mittel- und Kleinbetrieben in ihrer Region exemplarisch ermitteln und darstellen
  3. Einen konkreten Beitrag zur Umsetzung des Gedankens in ihrer jeweiligen Region gemeinsam mit ihren Partnern initiieren und durchführen (Bäume pflanzen, Reinigen eines Areals o. ä.)
  4. Berufsperspektiven im Bereich ‘Umwelt’ in ihren jeweiligen Systemen identifizieren und darstellen
  5. Den Wert des Fremden anerkennen und schätzen (dies gilt insbesondere auch für die Zusammenarbeit von behinderten und nicht behinderten Jugendlichen) sowie Gemeinsamkeiten der beruflichen, gesellschaftlichen und sozialen Wirklichkeit identifizieren

 Die Völker bzw. Gesellschaften sollen letztlich durch das Kennen Lernen über die Beteiligten und darauf aufbauend über die Schulgemeinschaften einander näher gebracht werden. 

Die gemeinsame Arbeit an ‘Unserer (Um-)Welt’ an und in der Welt des Anderen, an und in den beiden Arbeits- und Lernumwelten wird neben Verbindungen und Freundschaften zwischen Schülern und Kollegen zu einem besseren Verständnis der kulturellen Unterschiede der beiden Regionen Europas führen.

Die Durchführung eines Aktionstages mit Stellwänden und Präsentationen zu den verschiedenen Lebens- und Arbeitswelten der beiden Länder könnte dabei neben den Schulgemeinschaften selbst auch eine zunehmend interessierte Öffentlichkeit erfassen.

Die Realisierung eines ganz konkreten Beitrages zum Umweltgedanken im jeweiligen Partnerland wäre nicht lediglich ein Beitrag zum gegenseitigen Verstehen der Völker sondern auch ein konkreter Beitrag zum Umweltgedanken für unsere  (eine) Welt selbst …

 

17. März 2009 at 19:55


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